Balladenabend der 7. Klasse

Aus dem Schulleben

Aus dem Schuljahr 2016/2017
Adventsbasar/Monatsfeier 2016

Am 26. November 2016 öffnete die Rudolf-Steiner-Schule Neuwied ihre Türen für interessierte Besucher, Eltern und Freunde. Am alljährlichen Adventsbasar in Zusammenlegung mit der Monatsfeier wurden die Gäste bei milden Temperaturen durch viele kulinarische Köstlichkeiten und ein besonders buntes Bühnenprogramm unterhalten.

Auch eine Tombola und das Angebot an liebevoll gestalteten Verkaufsstücken ließ so manchen sich dazu verleiten, das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Besonders eingebunden und mit vollem Einsatz dabei waren auch die zahlreichen Schüler. Angefangen beim eifrigen Mandel-und Popcorn Verkauf bis hin zu tollen Bühnenaufführungen mit Trommeleinheiten und Tanz war alles dabei.

An dieser Stelle ein großes Lob an alle Helfer und Darsteller, welche diesen Tag so erfolgreich machten und die Besucher bereits im November weihnachtlich einstimmte.

Balladen-Abend der 7.Klasse

Wir, die 7. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Neuwied begingen am Freitag, den 16.12.2016 unseren ersten Ballade-Abend.

Viele Wochen der Vorbereitung und des Probens lagen hinter uns, damit letztlich alles wie am Schnürchen laufen sollte und das tat es sogar, trotz so mancher Hürde, besser als wir erwartet hatten. Der Spaß kam bei all der Arbeit auch nicht zu kurz, sowohl in Gruppenarbeit, als auch allgemein beim Zusammensein mit den Freunden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine Zeit voller Erfahrungen und Arbeit war, welche jedoch eine gute Übung für das kommende 8-Klassstück war und darüber hinaus wurden hier und da schauspielerische Talente entdeckt.

Statement einer 7-Klässlerin der Waldorfschule Neuwied

Eurythmie-Abschluss 12. Klasse

Am 19. Und 20. Mai 2017 lud die 12. Klasse der Waldorfschule Neuwied zur Abendaufführung  ihres Eurythmie-Abschlusses ein.

Auf der Basis von wunderschön gestalteten Kostümen, kombiniert mit harmonischer Klavierbegleitung und einer zauberhaften Choreografie zogen die Schüler die Zuschauer in ihren Bann.

Die große Frage: „Was ist das Leben?“ thematisierte das Stück und beleuchtete diese von allen Seiten, sodass der Zuschauer angehalten wurde, sich einmal selbst mit dieser Frage auseinander zu setzen. Demnach war es eine sehr gelungene Aufführung, die jeden Zuschauer zum Nachdenken brachte.

Gebärdensprache

Ein kleiner, aber feiner Kurs, bestehend aus 5 Personen.

Mit Frau Hermans als Lehrerin lernten die 4 Mädchen eine ganz besondere Fremdsprache, die Gebärdensprache.

Durch diesen Kurs wurde den Schülern nicht nur die Chance des Erlernens dieser Sprache ermöglicht, sondern darüber hinaus konnten die Kinder im Laufe des Jahres ein wenig nachempfinden, wie es wohl ist, nicht sprechen oder hören zu können. Eine interessante und sinnvolle Erfahrung.

 

Hip-Hop Kurs

Einigen Schülern aus den Klassenstufen 3 bis 9 wurde im Laufe des Schuljahres unter der Leitung von Trainer Gabriel Hermes die Welt von Rhythmus und Tanz näher gebracht.

Von allgemeinen Grundschritten über kleinere Tanzsequenzen bis hin zur eigenen Choreografie lernten die Schüler und Schülerinnen Hip Hop tanzen.

Auch der Spaß kam in diesem Kurs nie zu kurz, denn durch den eher locker gehaltenen Unterrichtsstil seitens des Trainers, herrschte stets eine angenehme Atmosphäre und so ging das Lernen den meisten Schülern recht entspannt von der Hand.

So konnte die Gruppe an diversen Schulfeiern das Programm bereichern.

Karneval 2017

Auf den Schwerdonnerstag 2017 wurde in den Klassen der Rudolf-Steiner-Schule Neuwied auf unterschiedlichste Art und Weise hingearbeitet. Zwar sollte es wie jedes Jahr nur ein kurzer Schultag werden, allerdings waren diese Stunden mit allerlei Darbietungen und Programmpunkten gefüllt. So verwandelte sich beispielsweise die Brückenklasse in einen zauberhaften Wald und die 4. Klasse dekorierte ihr Klassenzimmer passend zu ihrem Motto „Mittelalter“. Dort fand in den ersten beiden Stunden auch ein großes Frühstücksbankett statt, zu welchem auch die Brückenklasse eingeladen war. Auch die anderen Klassen hatten schöne Mottos. So verwandelte sich die 3. Klasse in Handwerker, in der 2. Klasse feierten die Tiere Karneval und die 1. Klasse hatte das Motto „Märchen“ für sich entdeckt.

Später fanden dich dann die Klassen 1 bis 5 mit ihren Lehrern und weiteren Schaulustigen im großen Saal ein, wo jede der anwesenden Klassen etwas Unterhaltsames beitrug. Von Sing-über Tanzeinlagen bis bin zu kleinen schauspielerischen Leistungen war alles dabei. Die Stimmung war fröhlich und so kam es am Ende tatsächlich noch zu zeitlicher Überziehung, was jedoch nur für die Darbietungen spricht.

Im Anschluss durften alle in ihr wohlverdientes langes Wochenende starten.

Klassenspiel, 12.Klasse der Waldorfschule

Am Samstag, den 12. November 2016 um 19:00 Uhr lud die 12. Klasse, der Waldorfschule in Neuwied zur großen Abendvorstellung ihres Klassenspiels ein.

Dargeboten wurde das Stück „Der Besuch der alten Dame“, von Friedrich Dürrenmatt, welches nach vorheriger, zwei ein Halb wöchiger Probezeit an diesem Abend seine öffentliche Premiere hatte.

Der Abend verlief sehr organisiert und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Das Theaterstück zeugte von viel Engagement der Darsteller, Lebendigkeit und Liebe zum Detail. Besonders die kreativen, ansprechenden, stetig wechselnden Bühnenbilder und auch die komplexen, jedoch flüssig und souverän vorgetragenen Dialoge ließen den Zuschauer erahnen, wie viel Arbeit die 12. Klasse in dieses Projekt gesteckt hatte.

Die Schauspieler zeigten auf der Bühne vollen Körpereinsatz und überzeugten durch ihre authentischen, teilweise nostalgischen Kostüme, welche dem Stück zusätzlich Leben verliehen.

Gegen 21:30 Uhr endete der Abend nach einer kurzen, aber feierlichen Danksagung der Darsteller an alle Beteiligten des Stücks.

Am Sonntag, den 13. November 2016 wurde das Theaterstück noch einmal mit leicht abgewandelter Besetzung aufgeführt.

Letztlich war es eine rundum gelungene Darbietung, in welche die Schüler sichtlich Herzblut gesteckt haben. 

Das Waldbaupraktikum der 10. Klasse einer Waldorfschule

Jede 10. Klasse einer Waldorfschule muss gemeinsam ein Waldbaupraktikum absolvieren. Dafür ist unsere Klasse 5 Tage ins Walderlebniszentrum-Soonheim gefahren.

Dort hab es für uns die verschiedensten Arbeiten rund um den Wald. Wir pflanzten Bäume, wir kümmerten uns um gerade herauswachsende Bäume und ihre Umgebung, wir halfen bei verschiedenen Arbeiten die abfielen, wie z.B. an einer Benjeshecke arbeiten und einen alten Baum abreißen.

Wir haben viel über den Wald und die Pflanzen gelernt und haben auch eine Menge Spaß. Das Ganze ging sehr locker vonstatten!

Am letzten Tag vor unserer Abreise bauten wir Vogelhäuser, die wir dann auch gemeinsam  gestalten und mit nach hause nehmen durften! Außerdem machten wir einen Grillabend und eine Nachtwanderung.

Mir hat diese Zeit gut gefallen! Wir hatten auch freie Zeit und ein schönes Gelände, dass wir nutzen konnten.

Erlebnisbericht von C.U. 10. Klasse-

12. Klasse überzeugt mit dem „Besuch der alten Dame“ in der Waldorfschule

Friedrich Dürrenmatts Stück "Der Besuch der alten Dame" ist aktuell wie eh und je. Das zeigte sich bei der gelungenen Aufführung, die nach knapp dreiwöchiger, intensiver Probenzeit am Samstag Abend in der freien Waldorfschule Neuwied öffentliche Premiere hatte.

Die in ihrer Jugend zu Unrecht verstoßene Claire Zachanassian kehrt als alt gewordene Milliardärin zurück in ihr verarmtes Heimatstädtchen Güllen. Sie will sich die Gerechtigkeit kaufen und bietet eine Milliarde für den Mord an ihrem früheren Liebhaber Alfred Ill, der das gemeinsam gezeugte Kind und somit sie verleugnet hat. Werden die Bürger den materiellen Verlockungen widerstehen, das Banner der Humanität hochhalten und ihren geachteten Mitbürger vor diesem unmoralischen Angebot schützen? Warum geht die mächtige „Alte Dame“ so mit dem an ihr begangenen Unrecht um? Solche aktuellen Fragen behandelt das zeitlose Werk, ohne den Zeigefinger zu heben oder eine der Figuren explizit anzuklagen. Dürrenmatt selbst meinte dazu: "Der Besuch der alten Dame' ist eine Geschichte, die sich irgendwo in Mitteleuropa in einer kleinen Stadt ereignet, geschrieben von einem, der sich von diesen Leuten durchaus nicht distanziert und der nicht so sicher ist, ob er anders handeln würde ..."

Die Umsetzung des Theaterstücks zeugte von viel Engagement aller Beteiligten, Lebendigkeit und Liebe zum Detail. Die anspruchsvollen, flüssig und souverän vorgetragenen Dialoge und die ansprechenden Bühnenbilder und Requisiten ließen das Publikum ahnen, wie viel Arbeit die 12. Klasse in dieses Projekt gesteckt hatte.

Überhaupt gelang es der Regisseurin Marion Mertz, den Klassiker hervorragend mit den Schülerinnen und Schülern umzusetzen. Der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut, die Charakterrollen interessant ausgefüllt. Die jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspieler zeigten auf der Bühne vollen Einsatz und nutzten den kompletten Bühnenraum. Die kreativen, teilweise nostalgischen Kostüme verliehen dem dem Stück zusätzlich Leben.

Das Ensemble machte aus seinen Rollen feine Studien, ob als Bürgermeister, alte Dame, ehemaliger Geliebter, Pfarrer, Lehrer, Kammerdiener.

Es war eine rundum gelungene Darbietung, in welche die Schüler sichtlich Herzblut gesteckt hatten. Das begeisterte Publikum spendete reichlich Beifall und einen Zuschuss zur Klassenfahrt.